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Desinformation als Bedrohung für die Cybersicherheit

27. Juni 2023. TuxCare PR Team

Das Aufkommen von Desinformationen hat viele Elemente der Gesellschaft in Frage gestellt und stellt auch eine große Gefahr für die Cybersicherheit dar.

Desinformation ist die absichtliche Verbreitung falscher Informationen, während Fehlinformation die unbeabsichtigte Verbreitung falscher Informationen ist. Beide können verwendet werden, um Menschen und Organisationen zu manipulieren, aber Desinformation ist absichtlicher und bösartiger. Desinformation ist ein mächtiges Werkzeug im Bereich des Social Engineering, also der Kunst, Menschen dazu zu bringen, sensible Informationen preiszugeben oder sich an illegalen Aktivitäten zu beteiligen. Cyber-Bedrohungsakteure nutzen Desinformationen, um unvorsichtige Personen auf zahlreichen Online-Plattformen, einschließlich sozialer Medien, zu täuschen und zu beeinflussen.

Russland gilt als geschickter Praktiker von Desinformationsoperationen, und seine aktuelle "Russosphäre"-Kampagne ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Desinformation als strategische Taktik in geopolitischen Situationen eingesetzt werden kann. Diese Kampagne zielt auf afrikanische Länder ab, um ihnen eine antiwestliche Haltung zu vermitteln und sie mit der Ideologie des Kremls in Einklang zu bringen.

Um die Beziehung zwischen Desinformation und Cybersicherheit wirklich zu verstehen, muss man zunächst den Begriff des Social Engineering verstehen. Laut der Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit ist Social Engineering das Überreden von Personen, sensible Informationen preiszugeben oder sich an illegalen Aktivitäten zu beteiligen. Desinformation ist ein mächtiges Werkzeug im Bereich des Social Engineering.

Desinformation im Zusammenhang mit Social Engineering wird durch drei Hauptelemente definiert: fehlender Kontext, irreführende Bearbeitung und böswillige Umwandlung. Cyber-Bedrohungsakteure nutzen diese Strategien, um unvorsichtige Personen auf zahlreichen Online-Plattformen, einschließlich sozialer Medien, zu täuschen und zu beeinflussen. Cyberkriminelle nutzen diese Ansätze, um ihre schändlichen Ziele zu erreichen, indem sie Bildmaterial selektiv verändern oder mithilfe künstlicher Intelligenz gefälschte Inhalte produzieren.

Malvertising ist ein klassisches Beispiel dafür, wie das Zusammentreffen von Fehlinformationen und Social Engineering zu ausgeklügelten Cyberangriffen geführt hat. Unter Malvertising versteht man das Einfügen von Schadcode in digitale Anzeigen oder Veröffentlichungen, um Desinformationen zu verbreiten und Menschen dazu zu bringen, auf infizierte Links zu klicken. Da die Öffentlichkeit immer mehr von Phishing-Versuchen erfährt, wenden sich die Betrüger der Malvertising-Methode zu, um die Verbreitung von Malware zu erschweren.

Um den Gefahren durch Fehlinformationen und Social Engineering erfolgreich begegnen zu können, müssen Unternehmen Schulungen zum Thema Cybersicherheit Priorität einräumen. Dazu gehört, dass das Personal darin geschult wird, mögliche Angriffe zu erkennen und die empfohlenen Praktiken regelmäßig anzuwenden. Die Mitarbeiter sollten eine misstrauische Haltung entwickeln und jede Kommunikation als mögliche Bedrohung betrachten. Die Überprüfung der Zuverlässigkeit von Quellen, das Hinterfragen von Dringlichkeit und das Vermeiden von emotional manipulativen Informationen sind wichtige Maßnahmen zur Vermeidung von Social Engineering-Betrug.

Zu den Quellen für diesen Beitrag gehört ein Artikel in Forbes.

Zusammenfassung
Desinformation als Bedrohung für die Cybersicherheit
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Desinformation als Bedrohung für die Cybersicherheit
Beschreibung
Das Aufkommen von Desinformationen hat viele Elemente der Gesellschaft in Frage gestellt und stellt auch eine große Gefahr für die Cybersicherheit dar.
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TuxCare
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