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Was bedeutet das Ende des Lebenszyklus von CentOS 7? Eine Aufschlüsselung Ihrer Optionen

Joao Correia

Januar 3, 2024 - Technischer Evangelist

Da sich CentOS 7 dem Ende seiner Lebensdauer nähert, ist es für Benutzer und Administratoren wichtig, die Auswirkungen dieses Übergangs zu verstehen. Das EOL von CentOS 7 ist nicht nur ein einmaliges Ereignis, sondern vielmehr ein allgemeines Phänomen im Lebenszyklus von Linux-Distributionen. In diesem Artikel wird erläutert, was EOL bedeutet, welche Auswirkungen es hat und welche Möglichkeiten Sie haben.

Wir haben kürzlich ein Webinar zu diesem Thema veranstaltet, und dieser Artikel enthält einige der wichtigsten Erkenntnisse daraus. Wenn Sie die Videoversion bevorzugen, finden Sie sie hier.

 

Das Ende des Lebens" verstehen

 

Die End-of-Life-Periode (EOL) beginnt an einem vom Hersteller festgelegten Datum, an dem keine Updates mehr für eine Linux-Distribution zur Verfügung stehen. Dazu gehören auch Sicherheitsaktualisierungen, die für den Schutz vor Sicherheitslücken entscheidend sind. Nach der EOL-Phase wird auch der offizielle Support eingestellt, so dass die Benutzer Kompatibilitätsprobleme und Bugs selbständig lösen müssen. Eine wichtige, aber oft übersehene Auswirkung ist, dass die Software von Drittanbietern nicht mehr aktualisiert wird, was die Leistung und Sicherheit der Software beeinträchtigen kann.

 

Post-EOL-Realität

 

Trotz der Einstellung der Updates und des Supports funktionieren die bestehenden CentOS 7-Systeme weiterhin. Neue Systeme können weiterhin mit vorhandenen ISO-Dateien oder Images bereitgestellt werden. Allerdings werden diese Systeme zu bevorzugten Zielen für Schwachstellen, da Angreifer wissen, dass es keine laufenden Sicherheitsupdates gibt.

 

Die Herausforderung des Upgradings

 

Ein Upgrade von CentOS 7 ist mit erheblichen Kosten verbunden, einschließlich Budget, Zeit und Ressourcen. Das Fehlen eines klaren Upgrade-Pfads von CentOS 7 erschwert die Angelegenheit. Alternativen wie AlmaLinux oder Rocky Linux bieten eine gewisse Abhilfe, aber die Umstellung einer ganzen Serverflotte ist ein komplexer und ressourcenintensiver Prozess, der Planung, Tests und Implementierung umfasst. Die Migration kritischer Systeme birgt sogar noch höhere Risiken.

 

Mögliche Probleme bei der Migration

 

Die Migration kann dazu führen, dass der Zugriff auf bestimmte Hardware aufgrund von Treiberinkompatibilitäten verloren geht, und benutzerdefinierte Arbeitslasten funktionieren möglicherweise nicht korrekt mit neuen Betriebssystemen. Die Neuzertifizierung kundenspezifischer Software oder Geräte für eine neue Plattform ist eine weitere teure und zeitaufwändige Aufgabe.

 

Risiken bei der Durchführung einer EOL-Verteilung

 

Der Einsatz einer auslaufenden Distribution wie CentOS 7 setzt Sie ungepatchten Sicherheitsschwachstellen aus. Die Einhaltung von Branchenvorschriften wird schwierig, und Anwendungen von Drittanbietern unterstützen möglicherweise keine Einsätze unter CentOS 7 mehr. Außerdem wird CentOS 7 in den Sicherheitshinweisen nicht mehr aufgeführt, und Schwachstellen-Scanner werden diese Systeme wahrscheinlich als gefährdet einstufen.

 

Optionen ausloten

 

  • Isolierung: Die Unterbringung von EOL-Systemen in stark eingeschränkten Netzsegmenten ist eine Option. Dies erhöht jedoch die Komplexität und den Arbeitsaufwand für Netzwerkadministratoren und beeinträchtigt den Nutzen der Systeme.
  • Das Risiko akzeptieren: Dies mag für abgeschirmte oder hochsichere Umgebungen praktikabel sein, schränkt aber den Nutzen des Systems ein und gefährdet kritische Arbeitslasten.
  • Migration: Werkzeuge wie das ELevate-Projekt können bei der Umstellung auf RHEL-Derivate helfen, sind aber keine allumfassende Lösung und können einen erheblichen Aufwand erfordern.
  • Erweiterter Lebenszyklus-Support: Angebote wie TuxCare's erweiterter Lebenszyklus-Support (ELS) bieten eine praktikable Lösung für dieses Problem und erfordern den geringsten Arbeitsaufwand bei der Umstellung. Im Wesentlichen erhalten Sie weiterhin Sicherheitsupdates für CentOS 7, nur jetzt aus den Repositories von TuxCare und nicht mehr aus Ihren bisherigen Repositories.

 

Abschiedsgedanken

 

Das Auslaufen von CentOS 7 bringt verschiedene Herausforderungen und Risiken mit sich. Das Verständnis dieser Auswirkungen ist der Schlüssel, um fundierte Entscheidungen über die Verwaltung oder Migration Ihrer Systeme zu treffen. Ob Sie sich für die Isolierung, die Akzeptanz des Risikos, die Migration oder einen langfristigen Service wie die Extended Lifecycle Support (ELS)-Option von TuxCare entscheiden, jede Möglichkeit erfordert sorgfältige Überlegungen und Planung.

Zusammenfassung
Was bedeutet das End-of-Life von CentOS 7?
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Was bedeutet das End-of-Life von CentOS 7?
Beschreibung
Das End of Life von CentOS 7 ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein häufiges Phänomen im Lebenszyklus von Linux-Distributionen. Mehr erfahren
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TuxCare
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